Hornissen sind wenig aggressiv, eher scheu und nicht angriffslustig. Sofern man einen Abstand von ca. drei Metern um das Nest einhält und keine hektischen Bewegungen macht, stört man die Tiere nicht und kann das Treiben rund um das Nest wunderbar beobachten. Hornissenstiche sind übrigens äußerst selten und der Stich einer Hornisse ist auch nicht gefährlicher als der Stich einer Biene, Wespe oder Hummel. Menschen, die auf Wespenstiche allergisch reagieren, reagieren allerdings ebenso auf Hornissenstiche.
Im Gegensatz zur Gemeinen Wespe (Vespula vulgaris) oder Deutschen Wespe (Vespula germanica) werden Hornissen (Vespa carbro) auch am Kaffeetisch nicht lästig, denn sie machen sich nichts aus Süßspeisen. Ausgewachsene Tiere ernähren sich hauptsächlich von Baumsäften, im Spätsommer gehen sie auch gerne mal an Fallobst. Ihre Brut füttern sie mit verschiedenen Insekten, die sie im Flug erbeuten (z. B. Fliegen, Wespen, Heuschrecken, Bienen, Käfer), während sie entlang von Blüten patrouillieren. Ein großes Hornissennest benötigt pro Tag in etwa ein Pfund Nahrungsinsekten.
Das Naturschutzgebiet „Wessendorfer Heidemoor“ in Dorsten spielt aufgrund seiner floristischen Zusammensetzung eine herausragende Bedeutung im Kreis Recklinghausen. Allerdings drohte der gesamte Bereich phasenweise auszutrocknen und zu verbuschen und damit die wertvollen Mooreigenschaften zu verlieren.
Daher wurden im Rahmen des „Integrierten LIFE-Projekts Atlantische Sandlandschaften“ im Feburar 2025 in Zusammenarbeit der Biologischen Station, der Unteren Naturschutzbehörde Kreis Recklinghausen und der Bezirksregierung Münster Maßnahmen zur Freistellung und Wiedervernässung durchgeführt.
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Im Naturschutzgebiet „Feuchtwiese an der Wienbecker Mühle“ wird der Lebensraum für das Froschkraut (Luronium natans) optimiert. Das Gebiet beherbergt eines der wenigen Vorkommen dieser Art im atlantisch geprägten Raum Nordrhein-Westfalens.
Aufgrund zunehmender Nährstoffeinträge hat die Habitatqualität gelitten, was den Froschkraut-Bestand beeinträchtigte. Daher wurden im Rahmen des „Integrierten LIFE-Projekts Atlantische Sandlandschaften“ im September/Oktober 2024 in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station und der Unteren Naturschutzbehörde Maßnahmen zur Verbesserung der Habitatqualität durchgeführt.
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1999 hat die Biologische Station Kreis Recklinghausen zusammen mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) und der NRW-Stiftung eine erste Auflage einer Beratungsmappe “Natur rund um den Kinder-Garten” herausgegeben. 2024 veröffentlichten die Akteure die 3. komplett überarbeitete Auflage.
Ob entdecken und erforschen oder spielen und erleben - ein naturnahes Umfeld an Kindertageseinrichtungen bietet einen wichtigen Erfahrungs- und Bildungsraum. Die Informationsmappe möchte dazu beitragen, dass aus möglichst vielen Kindergärten naturnahe “Gärten für Kinder” werden. So enthält die Mappe viele praktische Tipps zur Planung, Gestaltung, Organisation und Finanzierung entsprechender Garten-Projekte.
Die Mappe kann bei der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW kostenlos heruntergeladen werden.
Im Rahmen dieses VITAL.NRW-Förderprojektes entstand im Jahr 2022 unter dem Motto "Kunst begegnet Natur" ein Märchenweg für Kinder und Familien, der die Biologische Station als Naturparkhaus in Lembeck mit dem Posten 20 als Ort für Ort für Kultur an der Haltestelle der Bahnlinie in Klein Reken verbindet.
Die Geschichte eines Hampelmanns aus Holz von Carlo Collodi aus Italien ist ein Märchen der Weltliteratur. Zwölf Stationen künstlerisch gestalteter Bilder und Szenen aus dem weltbekannten Pinocchio-Märchen zeigen die Kooperation zwischen der Biologischen Station Kreis Recklinghausen und dem Kulturverein Reken.
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